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Was ist RehaCAT?

RehaCAT ist ein von der Deutschen Rentenversicherung gefördertes Forschungsprojekt mit dem Projekttitel: Implementierung einer Computer-adaptiven Erst- und Verlaufsdiagnostik zur Erfassung der funktionalen Gesundheit in der orthopädischen und kardiologischen Rehabilitation.

Die Universität Ulm führt in Kooperation mit einigen deutschen Rehabilitationseinrichtungen (Schwerpunkte: Kardiologie, Orthopädie) ein Forschungsprojekt zur Einführung einer Computer-adaptiven Erst- und Verlaufsdiagnostik zur Erfassung der funktionalen Gesundheit durch. Das Konzept der funktionalen Gesundheit bildet die Grundlage der Rehabilitationsbehandlung und entsprechend ist es von hoher Bedeutung, diesen Bereich möglichst gut und für die Patienten auch möglichst einfach erfassen zu können.

Computer-adaptive Testverfahren (CAT) stellen hierbei eine ökonomische und psychometrisch hochwertige Lösung für die Erfassung der funktionalen Gesundheit dar.

Ziel dieses Projektes ist die Implementierung und Evaluation des computergestützten Diagnostiksystems RehaCAT zur Erfassung der funktionalen Gesundheit in der orthopädischen und kardiologischen Rehabilitation.

Was versteht man unter funktionaler Gesundheit?

„Eine Person ist funktional gesund, wenn sie möglichst kompetent mit einem möglichst gesunden Körper an möglichst normalisierten Lebensbereichen teilnimmt und teilhat.“

Funktionale Gesundheit beschreibt das Ausmaß, in dem eine Person vor dem Hintergrund ihrer gesamten Lebenssituation die körperlichen Funktionen und Strukturen eines Menschen ohne Gesundheitsproblem aufweist und am Leben teilnehmen und teilhaben kann.

Hier werden häufig folgende Kerndimensionen Funktionsfähigkeit im Alltag und im Beruf sowie Depression und Angst diskutiert. Während die Funktionsfähigkeit im Alltag und im Beruf die Fähigkeit der Patienten zur Durchführung bestimmter Aktivitäten beschreibt und somit die maximal noch mögliche Teilhabe am alltäglichen Leben definiert, beeinflusst der Grad der psychischen Belastung – insbesondere Depression und Angst – durch Einschränkungen der Motivation und Volition die tatsächlich gegebene Partizipation.

Projektpartner

Dr. Maren Böcker

Uniklinik der RWTH Aachen
Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie

Prof. Dr. Thomas Forkmann

Universität Duisburg-Essen
Fakultät für Bildungswissenschaften
Institut für Psychologie

Prof. Dr. Markus Wirtz

Pädagogische Hochschule Freiburg
Institut für Psychologie
Abteilung Forschungsmethoden

Prof. Dr. Dr. Jürgen Bengel

Universität Freiburg
Institut für Psychologie
Abteilung für Rehabilitationspsychologie und Psychotherapie